Mittwoch • 23.10.2019 • 19.00 Uhr • Veranstaltung

Dr. Bertold Heizmann, Goethe-Gesellschaft Essen: „Nie gehörte Töne“ -  Caroline Jagemann und der Theaterdirektor Goethe
Die Weimarer Schauspielerin und Sängerin Caroline Jagemann, später von Herzog Carl  August zur  Frau von Heygendorff geadelt, hat in der Goethe-Literatur keinen guten Ruf. Sie gilt als die intrigante Gegenspielerin, die -  mit dem Herzog im Rücken -  Goethe dessen Amt als Theaterdirektor verleidete. Neuere, in Privatarchiven gefundene Dokumente erlauben jedoch eine Neubewertung der Rolle, die diese bemerkenswerte Frau in Weimar spielte.  insbesondere für den Aufschwung des Theaters im weiteren 19. Jahrhundert. Der Referent versucht eine Rehabilitierung. „Nie gehörte Töne“: Diese Äußerung eines begeisterten Kritikers bezieht sich nicht nur auf  den grandiosen Vortrag der hochbegabten Sängerin, sondern auch auf ihr Verhalten in der spannungsvollen Beziehung zum  Landesherrn einerseits, der sie zu seiner Nebenfrau machte, und zum Theaterdirektor Goethe andererseits, der von ihrer Schönheit und schauspielerischen Fähigkeiten nicht unbeeindruckt blieb. Aber auch andere Schauspielerinnen fanden seine Aufmerksamkeit, und er fühlte sich „zu mancher leidenschaftlich hingezogen“, wie er 1825 Eckermann gestand.
(Eine Veranstaltung der Goethe-Gesellschaft Rudolstadt)

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